Ziel
Die Freifläche zwischen den Spielfeldern des Sportplatzes Neue Krugallee, der Spree und dem Britzer Verbindungskanal wird von den Anwohnenden gerne für Freizeitaktivitäten genutzt. Direkt im Norden liegen die Schwimmhalle Baumschulenweg und Tennisanlagen, im Süden der bewaldete Rodelberg mit einem Spielplatz und Calisthenics-Geräten.
Ziel ist es, diese Fläche zu einem vielseitig nutzbaren und größtenteils öffentlich zugänglichen Sportpark für alle zu entwickeln – mit vielfältigen Möglichkeiten für Spiel, Sport und Bewegung, die sowohl vereinsorganisiert als auch ganz spontan genutzt werden können. Neben weiteren Flächen für den Vereinssport sollen auch attraktive und niedrigschwellige Bewegungsmöglichkeiten für informell Sportaktive geschaffen werden. Die vorhandenen Sportanlagen und Grünflächen in der Nachbarschaft, wie die Schwimmhalle Baumschulenweg, die Tennisanlage und der Rodelberg, werden in die Betrachtung einbezogen und stärker mit dem neuen Sportpark vernetzt. Auch der Bereich entlang des Ufers soll attraktiver gestaltet, die Durchwegung verbessert und das Freiraumband insgesamt besser erlebbar gemacht werden.
Als Ergebnis des Planungsprozesses wird ein Entwicklungskonzept mit einem Maßnahmenplan vorliegen, welches Grundlage für die anschließende Umsetzung sein soll. Die Planung wird mit der Machbarkeitsstudie zur Herstellung eines durchgängigen Uferwegs entlang des Britzer Verbindungskanals abgestimmt und versteht sich als Beitrag zur schrittweisen Fortführung des Uferweges.


Verfahren und Zeitplan
Die Erarbeitung des Standortentwicklungskonzeptes „Sportpark am Rodelberg“ erfolgte schwerpunktmäßig im Jahr 2025. Zunächst wurden eine gründliche Analyse sowie öffentliche Beteiligungsformate durchgeführt. Im weiteren Planungsverlauf hat das beauftrage Planungsbüro GRUPPE PLANWERK auf Grundlage der im Planungsworkshop (vom 23. September 2025) durch die Teilnehmenden erarbeiten Vorschläge zwei Varianten entwickelt und mit den bezirklichen Fachämtern intensiv diskutiert und abgewogen. Anschließend wurden ein abgestimmter Rahmenplan sowie Maßnahmen- und Ausstattungsvorschläge für den inneren Betrachtungsraum erarbeitet. Diese werden auch auf mein.Berlin.de gestellt und können dort durch die Öffentlichkeit kommentiert werden. Anschließend wird das Standortentwicklungskonzept ggf. noch einmal angepasst.
Beteiligung der Öffentlichkeit
Die Erarbeitung des Standortentwicklungskonzepts für den Sportpark am Rodelberg wird von einem mehrstufigen Beteiligungsprozess begleitet, um vielfältige Perspektiven aus dem Quartier und der Stadtgesellschaft frühzeitig in die Planung einzubeziehen.
Ein zentrales Element ist eine dreistufige Online-Beteiligung über die Plattform mein.Berlin.de, die verschiedene Phasen des Planungsprozesses begleitet – von der Sammlung erster Ideen bis hin zur Rückmeldung zum erarbeiteten Standortentwicklungskonzept. Die erste Phase der Online-Beteiligung fand vom 01. September bis zum 28. September 2025 statt, bei der Ideen und Hinweise auf mein.berlin.de gesammelt und ausgewertet wurden. Vom 09.03.2026 bis 22.06.2026 folgt die zweite Online-Beteiligung. Auf mein.Berlin.de können alle Interessierten das erarbeitete Standortentwicklungskonzept ansehen, kommentieren und weitere Hinweise geben.
Am 23. September 2025 fand außerdem ein öffentlicher Planungsworkshop statt, bei dem konkrete Entwicklungsideen für den sogenannten „inneren Betrachtungsraum“ gemeinsam mit interessierten Bürger:innen, selbstorganisierten Sportgruppen, Sportvereinen, betroffenen Akteur:innen sowie dem Quartiersbeirat des Lebendigen Zentrums diskutiert und weiterentwickelt wurden. Die bei dem Workshop gezeigte Präsentation kann hier heruntergeladen werden. Die Dokumentation des Planungsworkshops finden Sie hier.
In Kooperation mit der Jugendfreizeiteinrichtung RumBa wurden am 31.10.2025 Kinder und Jugendliche spielerisch zu ihren Ideen und Ausstattungswünschen für den künftigen Sportpark am Rodelberg befragt.
Über alle Beteiligungsformate und Termine wird auf dieser Internetseite des Lebendigen Zentrums Baumschulenstraße – Köpenicker Landstraße fortlaufend informiert.
Impressionen des Projekts

