Uferweg mit Ufervegetation © STERN GmbH 2024

Erneuerung des Uferwegs zwischen Südostallee- und Kiefholzbrücke

Ziel

Für das nördliche Ufer des Britzer Verbindungskanals, welches von der Spreemündung bis zum Grünzug am Heidekampgraben reicht, soll eine durchgängige und attraktive Grün- und Wegeverbindung geschaffen werden. Zudem soll eine bessere Anbindung an die nördlich angrenzenden Wohngebiete und zum zentralen Quartiersbereich erfolgen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbesserung der Nutzbarkeit für Fußgänger.innen. Dabei soll die Barrierefreiheit, insbesondere bei den Übergängen zu den Brücken gewährleistet werden. Durch die dezentrale Wegebeziehungen für Fuß- und untergeordneten Radverkehr sowie Neupflanzungen und Ansaat entlang des Wegs wird die Biodiversität im Gebiet erhöht und ein Beitrag zum Klimaschutz und -anpassung geleistet.

Parallel zur Planung des ersten Bauabschnitts des Uferwegs zwischen der Südostallee- und der Kiefholzbrücke wurde die Machbarkeitsstudie zur Herstellung eines durchgängigen Uferwegs an Spree und Britzer Verbindungskanal erarbeitet. Ziel der Studie war es, Perspektiven für eine durchgehende, attraktive und gut nutzbare Wegeverbindung am Wasser aufzuzeigen. Der untersuchte Bereich der Machbarkeitsstudie erstreckt sich von der Einmündung des Britzer Verbindungskanals in die Spree im Osten bis zum Anschluss an den Grünzug Heidekampgraben im Bereich des Berliner Mauerwegs im Westen. Die Machbarkeitsstudie betrachtet die unterschiedlichen räumlichen Gegebenheiten entlang der Strecke und entwickelt Vorschläge, wie der Uferweg schrittweise realisiert werden kann.

Der Abschnitt zwischen der Südostallee- und der Kiefholzbrücke wurde ebenfalls in das 2023 erstellte Konzept Freiraumachse Quartiersentwicklung Baumschulenweg aufgenommen. Dieses Konzept diente als Grundlage für weitere Planungen. Dabei wurde der Uferbereich des Verbindungskanals als Interventionsbereich identifiziert und erste Maßnahmen zur Verbesserung vorgeschlagen.

Maßnahmenübersicht aus der Machbarkeitsstudie zur Herstellung eines durchgängigen Uferwegs an Spree und Britzer Verbindungskanal, © SWUP GmbH

Der erste Bauabschnitt umfasst den Uferbereich zwischen der Südostallee und der Kiefholzbrücke (Teilbereich 5, Nr. 10). In zwei aufeinanderfolgenden Bauphasen wird der bestehende Uferweg umfassend neugestaltet und aufgewertet. Ziel ist es, einen attraktiven, sicheren und gut nutzbaren Uferbereich mit einer attraktiven Wegeverbindung und neuen Aufenthaltsmöglichkeiten für die Nachbarschaft zu schaffen.

Uferweg Bearbeitungsgebiet 1. Bauabschnitt © STERN GmbH (Grundlage ALKIS)

In der ersten Bauphase sollen die vorhandenen Wege saniert und barriereärmer gestaltet sowie neue Bänke und Abfallbehälter aufgestellt werden. Neupflanzungen mit Stauden, Sträuchern und Bäumen sollen für mehr Schatten sorgen, das Mikroklima verbessern und dem Uferbereich ein freundlicheres und naturnahes Erscheinungsbild verleihen.

In der zweiten Bauphase soll der Piratenspielplatz an der Ecke Radenzer Straße/Kiefholzstraße erweitert und modernisiert werden. Zusätzliche Spiel- und Bewegungsangebote schaffen mehr Raum für Kinder und Familien und machen den Spielplatz noch vielseitiger nutzbarer. Gleichzeitig wird der Uferbereich dadurch als Treffpunkt für die Nachbarschaft weiter gestärkt. Es entsteht ein Ort, an dem Freizeit, Erholung und Begegnung am Wasser miteinander verbunden werden können.

Ein Teilabschnitt des Weges an der Kiefholzbrücke bleibt aufgrund von Bauarbeiten der Berliner Wasserbetriebe an einem Regenwasserauslaufbauwerk von der Maßnahme unberührt.

Verfahren und Zeitplan

Parallel zur Planung des ersten Bauabschnitts des Uferwegs zwischen der Südostallee- und der Kiefholzbrücke wurde Machbarkeitsstudie zur Herstellung eines durchgängigen Uferwegs an Spree und Britzer Verbindungskanal und das Konzept zur Freiraumachse Quartiersentwicklung Baumschulenweg erstellt. Diese Dokumente dienten als Grundlage für weitere Planungen. Dabei wurde der Uferbereich des Verbindungskanals als Bereich identifiziert und erste Maßnahmen zur Verbesserung entwickelt.
Der Baubeginn ist für August 2026 vorgesehen (siehe Pressemitteilung vom 22.07.2026).

Beteiligung der Öffentlichkeit

Im Rahmen des Konzepts „Freiraumachse Quartiersentwicklung Baumschulenweg“, das 2023 unter Mitwirkung der Fachämter und Bürger*innen (über mein.berlin , Werkstätten und Jugendbeteiligung) erstellt wurde, gab es Anmerkungen und Hinweise zum Bereich um den Piratenspielplatz. Diese werden in der Planung berücksichtigt. Das Konzept können Sie unter Downloads und Links herunterladen.

Impressionen des Projekts


Projektsteckbrief

Ziel
Erneuerung des Uferwegs, Erneuerung und Erweiterung des Spielplatzes

Planung
Bezirk Treptow-Köpenick Berlin, Stadtplanungsamt

Ausführung
Bezirk Treptow-Köpenick Berlin, Straßen- und Grünflächenamt

Finanzierung
Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“

Stand der Maßnahme
in Bearbeitung

 

Downloads und Links

Freiraumachse Quartiersentwicklung Baumschulenweg

Machbarkeitsstudie zur Herstellung eines durchgängigen Uferwegs an Spree und Britzer Verbindungskanal

Pressemitteilung vom 22.07.2026